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	<title>Kommentare zu: Die Höflichkeit der Informationen.</title>
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	<description>Politik und anderes Dings</description>
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		<title>Von: Öffentlichkeit ≠ Privatsphäre? &#124; Mathias Richel</title>
		<link>http://blog.mathias-richel.de/2010/02/05/die-hoflichkeit-der-informationen/comment-page-1/#comment-3111</link>
		<dc:creator>Öffentlichkeit ≠ Privatsphäre? &#124; Mathias Richel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:12:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] verstehen nicht, was mich antreibt diese Dienste so intensiv zu nutzen, wie ich es eben mache, manche stört es sogar. Andere wiederum nutzen das Internet ebenso kräftig, ärgern sich aber sehr, wenn zum Beispiel [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] verstehen nicht, was mich antreibt diese Dienste so intensiv zu nutzen, wie ich es eben mache, manche stört es sogar. Andere wiederum nutzen das Internet ebenso kräftig, ärgern sich aber sehr, wenn zum Beispiel [...]</p>
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		<title>Von: Matthias Schumacher</title>
		<link>http://blog.mathias-richel.de/2010/02/05/die-hoflichkeit-der-informationen/comment-page-1/#comment-3020</link>
		<dc:creator>Matthias Schumacher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:18:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich füge nur noch jeden dritten, vierten oder fünften Tweet bei Facebook ein. Per Hand. Man sollte nicht jede mögliche Verbindung nutzen.
Formspring ist besonders gefährlich, weil Frage und Antwort in Tweets derart verknappt werden, dass es oft nur noch wirr ist. Manchmal ist es einfach ratsam, sich etwas rar zu machen. Nicht alles ist wichtig oder witzig. Ich habe sogar schon ab und zu einige Sachen notiert und erst am nächsten Tag rausgehauen. Uns drängt ja keiner und wenn wir mal einen Tag Ruhe geben, kräht kein Hahn nach uns. Ist wirklich so. Leider. Leider?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich füge nur noch jeden dritten, vierten oder fünften Tweet bei Facebook ein. Per Hand. Man sollte nicht jede mögliche Verbindung nutzen.<br />
Formspring ist besonders gefährlich, weil Frage und Antwort in Tweets derart verknappt werden, dass es oft nur noch wirr ist. Manchmal ist es einfach ratsam, sich etwas rar zu machen. Nicht alles ist wichtig oder witzig. Ich habe sogar schon ab und zu einige Sachen notiert und erst am nächsten Tag rausgehauen. Uns drängt ja keiner und wenn wir mal einen Tag Ruhe geben, kräht kein Hahn nach uns. Ist wirklich so. Leider. Leider?</p>
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	<item>
		<title>Von: form</title>
		<link>http://blog.mathias-richel.de/2010/02/05/die-hoflichkeit-der-informationen/comment-page-1/#comment-3019</link>
		<dc:creator>form</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:26:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kenne das Problem zur Genüge. Mitunter sind die Leute sogar schon beleidigt, weil sie überfordert sind. Und nehmen es mir übel, dass ich sie mit meist schon irgendwie nützlichen oder schönen Links behellige. 
Aber etwas rasend Intelligentes fällt mir dazu jetzt auch nicht ein, geschweige denn eine Lösung. Offline klären ist aber schon mal super.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne das Problem zur Genüge. Mitunter sind die Leute sogar schon beleidigt, weil sie überfordert sind. Und nehmen es mir übel, dass ich sie mit meist schon irgendwie nützlichen oder schönen Links behellige.<br />
Aber etwas rasend Intelligentes fällt mir dazu jetzt auch nicht ein, geschweige denn eine Lösung. Offline klären ist aber schon mal super.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mathias</title>
		<link>http://blog.mathias-richel.de/2010/02/05/die-hoflichkeit-der-informationen/comment-page-1/#comment-3018</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:24:31 +0000</pubDate>
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		<description>@ch Naja, zumindest möchte jeder Nutzer erreichen, dass sein Tweet/Status von seinen Floowern/friends wahrgenommen wird. Viele gehen auch weiter und betteln geradzu (in letzter Zeit verstärkt wahrgenommen) um Würdigung, in Form von &quot;Favsternchen&quot;. Jeweils geht es um die maximale persönliche Reichweite und dabei ist es egal ob, das 5, 500, 5000 oder 50000 Menschen sind.

Und ich glaube, dass es schon wichtig ist, was nach dem Aktualisierungs-Button passiert. Vor allem ist es aber eines: Interessant. Wie viele Leute klicken das, wie viel Kommentare kommen, wie viele Replys und Re-Tweets ... Diese Bewertungen gibt es ja auch nicht umsonst, sondern sollen ja gerade Qualität messen und eigentlich haben wir auch gar keine anderen Werzeuge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ch Naja, zumindest möchte jeder Nutzer erreichen, dass sein Tweet/Status von seinen Floowern/friends wahrgenommen wird. Viele gehen auch weiter und betteln geradzu (in letzter Zeit verstärkt wahrgenommen) um Würdigung, in Form von &#8220;Favsternchen&#8221;. Jeweils geht es um die maximale persönliche Reichweite und dabei ist es egal ob, das 5, 500, 5000 oder 50000 Menschen sind.</p>
<p>Und ich glaube, dass es schon wichtig ist, was nach dem Aktualisierungs-Button passiert. Vor allem ist es aber eines: Interessant. Wie viele Leute klicken das, wie viel Kommentare kommen, wie viele Replys und Re-Tweets &#8230; Diese Bewertungen gibt es ja auch nicht umsonst, sondern sollen ja gerade Qualität messen und eigentlich haben wir auch gar keine anderen Werzeuge.</p>
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	<item>
		<title>Von: ch</title>
		<link>http://blog.mathias-richel.de/2010/02/05/die-hoflichkeit-der-informationen/comment-page-1/#comment-3017</link>
		<dc:creator>ch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:15:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Jeder Tweet etc. buhlt um die Aufmerksamkeit weniger, um durch Re-Tweets viele zu erreichen.&quot; 

Ein seltsames Verständnis von Twitter. Du unterstellst damit, dass Nutzer von Netzwerken mit ihren &lt;i&gt;Botschaften&lt;/i&gt; generell so viele unbestimmte Empfänger wie möglich erreichen wollen. Wenig Aufwand (140 Zeichen), viele Kanäle, maximale Reichweite. Das gilt vielleicht für Menschen, die etwas verkaufen/vermarkten wollen - und sei es bloß die eigene Person. Den meisten anderen dürfte allerdings völlig egal sein, wie viele Menschen letztlich ihre Tweets lesen. 

Du solltest Dich einfach mal von der Erwartungshaltung verabschieden, dass irgend jemand Dein Zeug liest. Qualität und Quantität sind natürlich wichtige Stellschrauben (&quot;Wer mit dem Schrotgewehr kommuniziert, muss sich nicht wundern, wenn alle in Deckung gehen.&quot;) - aber es ist nicht Deine Aufgabe, die Welt hinter dem &quot;Aktualisieren&quot;-Knopf in Deine Überlegungen einzuschließen. Jeder kann sich für oder gegen Dein Angebot entscheiden. Ergo hat das auch nur am Rande mit Höflichkeit zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Jeder Tweet etc. buhlt um die Aufmerksamkeit weniger, um durch Re-Tweets viele zu erreichen.&#8221; </p>
<p>Ein seltsames Verständnis von Twitter. Du unterstellst damit, dass Nutzer von Netzwerken mit ihren <i>Botschaften</i> generell so viele unbestimmte Empfänger wie möglich erreichen wollen. Wenig Aufwand (140 Zeichen), viele Kanäle, maximale Reichweite. Das gilt vielleicht für Menschen, die etwas verkaufen/vermarkten wollen &#8211; und sei es bloß die eigene Person. Den meisten anderen dürfte allerdings völlig egal sein, wie viele Menschen letztlich ihre Tweets lesen. </p>
<p>Du solltest Dich einfach mal von der Erwartungshaltung verabschieden, dass irgend jemand Dein Zeug liest. Qualität und Quantität sind natürlich wichtige Stellschrauben (&#8220;Wer mit dem Schrotgewehr kommuniziert, muss sich nicht wundern, wenn alle in Deckung gehen.&#8221;) &#8211; aber es ist nicht Deine Aufgabe, die Welt hinter dem &#8220;Aktualisieren&#8221;-Knopf in Deine Überlegungen einzuschließen. Jeder kann sich für oder gegen Dein Angebot entscheiden. Ergo hat das auch nur am Rande mit Höflichkeit zu tun.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://blog.mathias-richel.de/2010/02/05/die-hoflichkeit-der-informationen/comment-page-1/#comment-3016</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:13:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Nur was kann ich tun? Wie kann ich verhindern, dass ich Menschen mit meinen Informationen überflute? Welche Filter kann ich zur Verfügung stellen, damit sie in der Lage sind, meine Einlassungen zu kategorisieren? Wie kann ich meine Information höflicher transportieren? Sprich: Wie bitte ich darum, dass meine Information wahrgenommen wird, statt die ganze Zeit zu schreien: Lies das!

Auf diese Fragen habe ich persönlich noch keine Antwort gefunden.&lt;/blockquote&gt;

Der Grund, warum Du keine Antwort findest, liegt darin, dass schon die Frage irgendwie krumm ist. Der Filter, den Du suchst, ist doch letztlich der gesunde Menschenverstand und ist im Sender verankert. Den kann man auch nicht &quot;outsourcen&quot;, zumindest fehlt mir dafür die Phantasie. Die Schranke muss im Kopf bleiben und man muss dann vielleicht einsehen, dass es schlicht keinen Sinn macht, bei dermaßen viel Output seinen Twitteraccount mit Facebook zu verbinden. Offensichtlich hat das in der Prxis nicht bewährt.

(Aber was rede ich: ich bin ja nicht besser, und halte es da wie Malte: Sehr viel lösche ich bei Facebook hinterher händisch, weil ich weiss, dass es für meine Facebook-Freunde selten Sinn ergibt, was da steht.)

Aber es ist gut, dass das grundsätzlich mal zur Diskussion gestellt wird, das schoss mir nämlich auch schon alles durch den Kopf. Ich komme aber für&#039;s erste zu dem Ergebnis, dass eben doch eine &quot;Normalisierung&quot; des eigenen Informaionshaushalts stattfinden muss anstatt der Umgang mit der Flut seitens des Empfängers. Das ist dann ein bisschen Arbeit, aber eben auch eine Wertschätzung der Kommunikation als solcher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nur was kann ich tun? Wie kann ich verhindern, dass ich Menschen mit meinen Informationen überflute? Welche Filter kann ich zur Verfügung stellen, damit sie in der Lage sind, meine Einlassungen zu kategorisieren? Wie kann ich meine Information höflicher transportieren? Sprich: Wie bitte ich darum, dass meine Information wahrgenommen wird, statt die ganze Zeit zu schreien: Lies das!</p>
<p>Auf diese Fragen habe ich persönlich noch keine Antwort gefunden.</p></blockquote>
<p>Der Grund, warum Du keine Antwort findest, liegt darin, dass schon die Frage irgendwie krumm ist. Der Filter, den Du suchst, ist doch letztlich der gesunde Menschenverstand und ist im Sender verankert. Den kann man auch nicht &#8220;outsourcen&#8221;, zumindest fehlt mir dafür die Phantasie. Die Schranke muss im Kopf bleiben und man muss dann vielleicht einsehen, dass es schlicht keinen Sinn macht, bei dermaßen viel Output seinen Twitteraccount mit Facebook zu verbinden. Offensichtlich hat das in der Prxis nicht bewährt.</p>
<p>(Aber was rede ich: ich bin ja nicht besser, und halte es da wie Malte: Sehr viel lösche ich bei Facebook hinterher händisch, weil ich weiss, dass es für meine Facebook-Freunde selten Sinn ergibt, was da steht.)</p>
<p>Aber es ist gut, dass das grundsätzlich mal zur Diskussion gestellt wird, das schoss mir nämlich auch schon alles durch den Kopf. Ich komme aber für&#8217;s erste zu dem Ergebnis, dass eben doch eine &#8220;Normalisierung&#8221; des eigenen Informaionshaushalts stattfinden muss anstatt der Umgang mit der Flut seitens des Empfängers. Das ist dann ein bisschen Arbeit, aber eben auch eine Wertschätzung der Kommunikation als solcher.</p>
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