2011: BarCamp Berlin4?!

Jetzt seid ihr dran? Wollen und brauchen wir ein Berlin BarCamp 4? Und wenn ja, wer wie wann und warum?

Das letzte Mal, dass ich mit Menschen über ein mögliches BarCamp Berlin 4 gesprochen habe, war hoch oben über der Stadt, bei der Geburtstagsparty von Compuccino und noch vor der Social Media Week. Allerorten hörte man ein: “Ja, das wäre schon toll so ein #bc4, aber das muss man ja auch organisieren, …” Das stimmt und das ist eine Herausforderung. Und nein, um das gleich vorwegzunehmen – ich würde das auch nicht machen. Allein.

Aber, und jetzt kommt eben dieses immer wichtige, aber eben auch alles entscheidende Aber: Wenn man eruieren könnte, ob vielleicht unter Umständen eventuell ein größeres Interesse an einer solchen Veranstaltung bestehen könnte, obwohl wir die schon traditionelle re:publica, vielleicht ja auch wieder und wünschenswert eine Social Media Week und zuzüglich zahllose B2B-, Branchentreffs und Conferences zum Thema haben, also wenn da tatsächlich sich bei euch dennoch ein breites Interesse finden würde (zum Beispiel artikuliert hier in den Kommentaren, bei Twitter unter dem Hashtag #bc4, oder in eigenen Blogbeiträgen mit euren Meinungen dazu), ja dann, könnte man ja tatsächlich ernsthaft mal darüber nachdenken, ein Team zusammenzutrommeln, das bereit ist, sich dieser eben nicht leichten und an vielen Stellen sicher auch undankbaren Herausforderung zu stellen. Ich wäre dabei.

Bild unter CC-Lizenz auf Flickr.

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Comments

  1. Ramón sagt:

    Also würde ein #bc4 in Berlin begrüßen und wär auch gerne bereit dazu ;)

  2. mspro sagt:

    Du meinst diese von hunderten Sponsorenbannern eingerahmten Möglichkeiten für Entrepreneurs leere “Sessionräume” mit ihren “Innovationen” vollzuquatschen, während wir im Foyer rum stehen, Kaffee trinken, Schnittchen essen und uns über die Qualität der Vorträge beschweren? Klar! Warum nicht?

  3. Mathias sagt:

    @mspro Genau so. Und die scheiß Akustik erst. Aber im Ernst: Ich fand das BarCamp 3 eines der besten, wenn auch größten (!) BarCamps, auf dem ich je war. Es war lohneswert, widerholungswürdig gut.

  4. baranek sagt:

    Also sowas, was dem mspro da vorschwebt, das fände ich auch gut. Dafür würde ich sogar nach Berlin kommen. Wegen der Schnittchen natürlich.

  5. Picki sagt:

    Im Ernst: Es bräuchte meiner Meinung nach ein paar neue Elemente, so ein Barcamp. Muss ich mal drüber nachdenken.

  6. Stylewalker sagt:

    Schnittchen finde ich auch super. Aber die Orgaarbeit ist schon immens, das sollte man nicht unterschätzen. Die Frage ist, ob ein generisches Barcamp, ohne Themenrahmen, heute überhaupt noch zeitgemäß ist. In meinen Augen ist das eher ein Format, dem man ein Spektrum geben muss. Es gibt so viele schöne (und weniger schöne) Spezialveranstaltungen, von denen sich ein bc4 irgendwie abheben muss.

  7. (Ich komm ja nichtmal mehr zum Bloggern.) In Berlin verläuft sich das alles immer so. Könnte man nicht mal was machen, was mehr alle auf einer Insel einsperrt. Ein Nerdsee-Camp auf einer Nordseeinsel, oder so.

  8. Mathias sagt:

    Sowohl @picki als auch @stylewalker haben absolut Recht. Andere schreiben mir das auch gerade per Mail. Aber das neue, und spezielle etc. herauszukristallisieren, kann ja dann Teil der eventuellen Eruierung sein. :)

  9. DonDahlmann sagt:

    Ich wäre dabei. Allein wegen der Häppchen.

  10. bunterberg sagt:

    lieber klein und fein aber mit Schnittchen.

  11. zeniscalm sagt:

    Das barcamp Berlin hatte immer was von “das grosse Klassentreffen” im Jahr aber ganz ehrlich -  auf einem allgemeinen barcamp finde ich Gespräche und Menschen oft interessanter als die Sessions. Tja aber nur wenige Sponsoren würden wohl kollektives Kaffeetrinken der Web-Clique unterstützen…Ein wenig anders sieht das Bild aus meiner Sicht bei Themencamps aus (bitte die “barcampNomaden” ausblenden), weil man sich dort über ein Thema, mit dem man sich idealerweise selbst beschäftigt, auf einem ganz anderen Niveau austauschen kann. Komischerweise funktioniert das in London auch auf den normalen Camps – super vorbereitete Session und tiefgehende Diskussionen über interessante Themen, die man nicht schon 1000mal gehört hat und wenn mit einem neuen Blickwinkel.Interessant war auch das barcamp Shanghai bei dem die in Deutschland scheinbar typische Konsumhaltung kaum spürbar war – fast jeder hatte einen Vortrag vorbereitet und die ohne hatten das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen warum nicht. Auch wurde ohne Fragen zu müssen mitgeholfen oder der eine oder andere war peinlich berührt wenn es nix mehr zu tun gab. Ist Berlin vielleicht auch eine Ausnahmeerscheinung wegen der enormen Größe? Die Frage ist – worauf soll bei einem barcampBerlin4 bzw einem “barcamp der neuen Generation” der Focus liegen (Sessions, Austausch oder was ganz neues? ) und was kann man hier vielleicht aus anderen Ländern lernen?  Auch was worüber ich mir mal Gedanken machen werde…

  12. Mathias sagt:

    @all Ich würde mich ja sehr, über weiterführende Gedanken, wie von einigen schon angekündigt freuen. Mehr Beiträge zu diesem Thema. Danke sehr, fetzt.

  13. Ramón sagt:

    Am Wochenende werde ich mir mal dazu Gedanken machen.

  14. tobetop sagt:

    Das Wichtigste, das Allerwichtigste ist die Location. Wenn du die hast, ist der größte Teil weg und du kannst einen Termin bekannt geben.Allerdings ist das in Berlin, durchaus überraschenderweise, nicht so einfach eine solche zu finden.

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