Der Tag wird kommen.

All ihr homophoben Vollidioten, all ihr dummen Hater
All ihr Forumsvollschreiber, all ihr Schreibtischtäter
All ihr miesen Kleingeister mit Wachstumsschmerzen
All ihr Bibel-Zitierer mit euer’m Hass im Herzen
All ihr Funktionäre mit dem gemeinsamen Nenner
All ihr harten Herdentiere, all ihr echten Männer
Kommt zusammen und bildet eine Front
Und dann seht zu was kommt.

– Marcus Wiebusch.

Berliner Liebe transkribiert.

Ich weiß!
Die hat mir so verletzt,
die hat mir mein Herz rausgerissen.
Und jetzt fickt ’se da mit’m altem Mann rum.

Nee, ich schlag keene Frauen, keene Männer und alte Frauen.
Aber ick schmeiß ihm gleich ’nen Stein ins Fenster.
Aber ick hoffe, dass ihr nüscht wisst und so …
Ick bin et gewesen, ja.

Ick schmeiß ihm jetzt ein Stein ins Fenster.
Mach ick! Mach ick!

Du Drecksau!
Komm raus!
Du Wichser.
Komm raus, du Drecksau!
Ick will meine Frau!

Dann kricht er noch’n Stein …

Komm raus, du Sau!
Ick will meine Frau!
Ick will Jasmin haben!
Du Wichser.

RAUS HIER!
IHR PENNER.

Alter, ich bin einer aus der alten Garde.
Und nicht so’ne Wichser,
wat ihr alle kennt hier.

Alter, komm raus, du Sau!

Raus, du Wichser!
Du fickst meine Frau, du Arschloch!?

IHR SEID ALLE ZEUGEN!
Ich gestehe: Ich liebe meine Frau über alles,
aber der Wichser fickt meine Frau!
Und das ist räudig.

Das Video:

WICHTIGES UPDATE:
Im FAZ-Blog „10vor8“ schreibt Margarete Stokowski, dass in dem Video nicht Romantik, Liebe sondern Gewalt zu sehen ist. Sie hat Recht.
http://blogs.faz.net/10vor8/2014/10/10/dit-nich-berlin-dit-jewalt-2627/

140 Sekunden: Im Wahlkampf mit mir selbst.

Vor ein paar Wochen haben Mia Meyer und ich für ‚140 Sekunden‚ ein kleines Stück gedreht, warum ich meine Follower_innen und Facebook-Freund_innen während der Wahlkampfphasen so hart nerve. Die Antwort darauf hat es zwar nicht in den Film geschafft, aber zumindest oute ich mich als komplett irre.
Und ganz nebenbei lernt ihr auch noch das wunderbare ‚Slörm‘ und dessen Besitzer Stefan kennen (Prenzlauer Berg, Danziger Straße 53, 10437 Berlin), in dem ich mir jeden Morgen meinen Milchkaffee hole. Das solltet ihr auch tun.

(‚140 Sekunden‘ ist Teil vom großartigen ‚Elektrischen Reporter‘, den ihr auf ZDFinfo oder hier nachsehen könnt.)

Leseprobe: Frank Stauss "Höllenritt Wahlkampf – Ein Insiderbericht"

Bei mir ist es fast schon wieder soweit. Ich fahre langsam an. Wird ja auch Zeit. Wahlkampf! Besser als alles. Zumindest, besser als alles, was man als Kommunikationstyp sonst machen kann. Aber klar, man ist schon eine besondere Art von Mensch, wenn man das geil findet. So ein Mensch ist Frank Stauss und der hat ja ein Buch geschrieben. (Hatte ich hier schon angekündigt). Jetzt gibt´s eine kleine Leseprobe und gleich auf den ersten Seiten wird klar, dass wir hier deutlich anderes erwarten können, als das halbgare Expertengeseier von weißhaarigen Männern in Talkshows, die sich an zwei Wahlkämpfen beratend beteiligten und auch noch beide beratend verloren. Keine Ahnung, wen ich meine. Also, hier die Leseprobe:

Und hier könnt ihr noch das PDF (direkt) downloaden

(Bei Wunsch: Hier vorbestellen.)

So, und in den nächsten Wochen werde ich recht kurzfristig auf 10/10 hochschalten. Aus Gründen. Ich freue mich drauf.

Fleißarbeit in Zeiten der Mash-Up-Kultur.

Seit einiger Zeit habe ich vergessen, solche Videos wie oben einfach so toll zu finden, ohne an Urheberrecht, seine Folgen und die Unmöglichkeit solcher Mash-Ups nach geltendem Recht nachzudenken. Dabei kann man das auch einfach feiern. Weil es geil ist und das aus drei Gründen:

  1. Der Name des YouTube-Channels: dondrapersayswhat. Schon der Namen referenziert auf mehr Popkultur, als jede neue Duden „Jugendsprache“-Ausgabe mit einem Wort.
  2. Sir Mix-a-Lot. Die alte Porno-Rap-Elektro-Sau. Sexistisch ohne Ende, aber sobald der DJ eures Vertrauens das Ding pumpt, fangt ihr an zu kreischen, den Wodka-O in die Luft zu recken und abzudancen. Ja, und irgendein Typ aus eurer Clique versucht sich an Breakdance-Moves, die er mal 1997 im Jugendhaus gelernt hat. Leider hat er auch 1998 aufgehört zu üben.
  3. Für diese YouTube-Beschreibung:

    Clips from 295 movies used to recreate Sir Mix-A-Lot’s Baby Got Back, because I’m just that much of a nerd.

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Die letzte Jam.

Vielleicht gibt es das im deutschen HipHop ja wirklich – das Glück der frühen Geburt. Es muss so sein, wenn man sich die Klagelieder der vielen gibt, die meinen, früher war alles besser und früher war mehr Jam. Wenn dem so ist, kann ich mich glücklich schätzen, denn als ich ungefähr ´96 angefahren habe HipHop zu feiern, gab es sie noch: Die Jams. Im Osten der Republik zog sich das auch noch eine Weile hin und bis 2002 war es locker möglich auf Jams zu gehen, mit allem was dazu gehört: Breaker, Graffiti, MCs und natürlich dem klatschendem Kreis. Und danach erklangen sie dann immer lauter, die besagten Klagelieder. Dabei muss man nur die Augen aufmachen, die Fatlaces in die Sneakers stopfen, die Fatcaps durchpusten und die Buchsen unter den Arsch ziehen:

Am 04. August steigt schon zum siebten Mal Berlins größte HipHop Jam: Die Graffitibox Summer Jam. Und im Yaam treffen sich einige von Rang und Namen und viele, die HipHop-Culture feiern, als wären sie immer Fan geblieben. Ab 12 Uhr, einen ganzen Tag lang kann man durch die Aerosol geschwängerte Luft laufen, die über 140 internationale Sprayer rauslassen, mit über 30 Beatboxer um die Wette bangen oder Weizen zu Mehl mahlen unter den Windmills der über 70 Breaker. Volle Hütte. Das Ganze gerahmt von einem fettem Line-Up.

So genug Werbung gemacht. Jetzt entweder Tickets kaufen (gibt nur 5.000) und dabei sein oder gleich zum Four Elementz Contest anmelden und selbst zum Held werden. Verdammt, ich freue mich auch und wir sehen uns dort. Ich filme, fotografiere und bring euch den HipHop-Flavour von dort mit zurück.

Und zur Vorbereitung drope ich auch mal wieder 16 Bars:

„16 Jahre nach dem ersten Reim, 16 Zeilen um auf´n Beat zu schreiben, 16 Takes im Takt zu bleiben, 16 Stunden um am Flow zu feilen. Nach 16 Jahren noch mal jung zu sein, 16 Jahre und noch dabei, 16 Kinder die HipHop schreien, nur 16 Likes und Spaß dabei. 16 Stimmen im Chorus reimen, 16 mal reicht´s nur für einen, 16 Fragen mit einzusteigen, 16 mal die Antwort – TUT MIR LEID, NEIN. 16 mal ´nen Fick gegeben, 16 mal zurückgetreten, 16 mal neu eingestiegen, 16 mal alles aufgeschrieben.
 16 Gramm aufgetrieben, 16mal DAMN!, nichts abzuwiegen, 16 Blunts, keinen abzugegeben, 16 Cops, Tür eingetreten, 16 mal die Zeiten sind vorbei, 16fach das Dope to high, 16 mal fassen wir´s nicht an, zumindest keine 16 Blunts.
 16 Versionen auf einem Blatt zu stehen, 16 Visionen an einem Tag entstehen, 16 mal könnte heute was gehen, 16 Heads bereit um abzugehen, 16 Reime Quatsch aufgeschrieben, um 16 Bars voll zu kriegen, 16 Zeilen anzubieten, für die 16 Kinder, die HipHop lieben.“

Aight, Peace. ;)